Was wäre, wenn der Rettungsdienst schon vor dem ersten Blick alles über dich wüsste?
In dieser Folge gehen Samy und Notfalltaxi der elektronischen Patientenakte (ePA) auf den Grund:
🔍 Was bringt sie konkret für den Rettungsdienst?
🛡️ Welche Sicherheitsrisiken bestehen?
💡 Welche Chancen stecken drin – und wo sind die Hürden?
🧠 Wie verändert sich unsere Arbeit durch zentrale Gesundheitsdaten?
Wir diskutieren offen, bringen reale Einsatzbeispiele, holen Kommentare aus der Community dazu und sprechen auch über aktuelle Sicherheitslücken.
ATW: www.blaulicht-solingen.de
Realität trifft Technik, Meinung trifft Praxis – ehrlich und ungeschönt.
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3 Kommentare zu „2.53 | ePA im Rettungsdienst – Fortschritt oder Sicherheitsrisiko?“
Hallo Mike, es gibt tatsächlich bereits die Antwort auf alle Fragen und den geheimen Traum jedes Retters… Also jetzt nicht in Deutschland, mit seiner schleppenden Digitalisierung…
Ich verstehe immer noch nicht, warum wir ein völlig neues System brauchen statt einen Blick auf die nördlichen Nachbarn zu werfen.
Im Laufe der 1990’er Jahre wurde bereits die Digitalisierung der Patientenakten begonnen, gleich mit der verpflichtenden Schnittstelle zu den anderen Systemen.
Anfang 2000 sind sie dann auf fünf Systeme reduziert worden.
2003 wurde dann über ein zentrales system der persönliche Zugriff für die Bürger eingerichtet (sundhed.dk).
Bis 2010 wurde sich dann auf ein system reduziert und
2013 startete dann das digitale Protokoll im Rettungsdienst, welches dann ab 2015 in ganz Dänemark einheitlich wurde und man damit Zugriff auf die Daten der Patienten erhielt, die für den Rettungsdienst relevant sind (Vormedikation, Vorerkrankungen, Allergien, relevante psychische Probleme und ob Suchtverhalten bekannt ist), inklusive dass dich dein Protokoll warnt wenn es Kreuzwirkungen geben kann.
Grüße aus dem hohen Norden
Und ich liebe diesen Podcast
Hallo ihr zwei, ich bin so so so so genervt…
Ich bin Privatpatientin. Das heißt, ich bekomme KEINE digitalen Rezepte, KEINE digitale Krankmeldung und auch KEINE digitale Patientenakte. Und das gilt leider auch für meine zwei Kinder und meinen Mann, der ebenfalls Beamter ist und in unserem Bundesland kaum eine Chance auf GKV hat.
Wir würden sofort als gesamte Familie in die GKV wechseln, denn wir fühlen uns reichlich benachteiligt.
Ich bin selbst chronisch krank und würde einfach gerne, auch für mich und die Kommunikation zwischen den Ärzten, eine ePa führen und kann/darf nicht. Dazu diese ganze Abrechnungsgeschichte mit einreichen bei Versicherung und Beihilfe, vorstrecken der Rechnungen und etlichen Wochen, bis man dann das Geld zurück bekommt.
Ich würde mich freuen, wenn sich da noch was täte, denn langsam wird es immer nerviger…
ePA empfinde ich als sehr nützlich, und überfällig.
aber ich hatte einen keinen Unfall im Januar. in deren folge ich in drei Krankenhäusern und beim Hausarzt war und keine der vier stellen Konnte die Krankschreibung (Verlängerung) digital weiter an die Krankenkasse noch an die BG weiterleiten ob wohl dies seit Januar 2023 verpflichtend ist. und ihr hofft das hier in 2 Jahren auf irgendwas zugreifen könnt. sorry wohl eher 10 – 15 Jahre.