Rettungsdienst-Umfrage 2026
Zwischen § 2a NotSanG, lokalen Verboten und der Kultur der Angst
Inhalt dieser Umfrage
Wir alle kennen die Realität auf der Straße: Dreijährige, hochkomplexe Ausbildung, modernste Medizin an Bord – und dann das Stoppschild durch lokale Vorgaben. Während der Bundesgesetzgeber mit dem § 2a NotSanG eigentlich längst Rechtssicherheit für eigenverantwortliches Handeln geschaffen hat, gleicht die Umsetzung in Deutschland einem föderalen Flickenteppich.
Ob Patienten eine angemessene Schmerztherapie erhalten oder Retter aus Sorge vor disziplinarischen Konsequenzen auf notwendige Maßnahmen verzichten müssen, hängt allzu oft von der Postleitzahl und den Vorgaben lokaler Ärztlicher Leiter (ÄLRD) ab. Hinzu kommt ein System (SGB V), das uns primär als Transportdienstleister bezahlt und moderne “See and Treat”-Konzepte blockiert.
Warum diese Umfrage? Gefühlte Wahrheiten reichen nicht mehr aus, um politisch etwas zu bewegen. Wir brauchen harte, belegbare Zahlen. Diese Umfrage sammelt bundesweit Daten zur aktuellen Arbeitssituation, zur Rechtssicherheit und zur Fehlerkultur (Speak-Up) im Rettungsdienst. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um Missstände öffentlich zu machen und Druck auf Entscheidungsträger auszuüben.
Was passiert mit diesen Daten? Bin ich sicher?
100 % Anonymität garantiert: Dieses Thema ist sensibel. Deshalb ist diese Umfrage absolut anonym. Es werden keine IP-Adressen, keine Namen und keine genauen Dienststellen gespeichert oder getrackt. Deine ehrliche Meinung ist sicher – und sie wird dringend gebraucht.
Nimm dir 3 Minuten Zeit und hilf mit, unseren Beruf wieder zu dem zu machen, was er sein sollte: Moderne Notfallmedizin zum Wohl des Patienten.